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Es erwischt jeden irgendwann
einmal - die Tauchertaufe. So auch unsere letzten Tauchkursabsolventen.
Dazu haben wir uns heute (Sonntag, 17.9.00) gegen 9:00 Uhr am schönen
Rottachsee
bei strömendem Regen und ca. 11 °C Lufttemperatur getroffen,
um diesen denkwürdigen Augenblick zu erleben.
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Zuvor musste
natürlich noch ein Tauchgang sein. Der Rottachsee war mittelmäßig,
bis 8 mtr. ohne Lampe betauchbar. Peter und Rolf durften zum ersten mal
alleine zusammen Tauchen (da hat's tierisch gemüllert) - und es ging
gut! Beppo und Georg waren mit Holger unterwegs, Brigitte und Merlin mit
Walter. Und da war natürlich noch Udo aus Augsburg, der mal wieder
mit Allgäuern zum Tauchen gehen wollte. Verständlich. Den Namen
seines Tauchpartners hab ich vergessen ....
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Silvia und Wolfgang
kamen zwar ohne Tauchgepäck, dafür mit Waschbär. Holger
hat Tanja und Hund zum Mitkommen überreden können (für
Holger's Hund war's eine Herausforderung: Lieblingsfeind und Waschbär waren beide da).
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Nach dem
Tauchgang ging's dann erst richtig los (Gott sei dank waren keine Spaziergänger
unterwegs - die hätten uns für total bekloppt gehalten). Silvia
verlas die offizielle Rede mit den Aufgaben und Gelübden, die zu
leisten waren, um in die Tauchergemeinde aufgenommen zu werden. Währenddessen
knieten die "Jungtaucher" mit Schnorchel in der Wiese und mussten ihre
Lungen- und Trinkfestigkeit unter Beweis stellen. So einen Luftballon
bis zum Platzen aufzublasen ist gar nicht so einfach ..... insbesondere
unter erschwerten Bedingungen (rechts im Bild zerplatzt gerade ganz links
der rote Ballon von Brigitte).
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Einfacher wurde
es da schon beim Schnorchel-Trinken. Merlin konnte vom Sauerkrautsaft
gar nicht genug bekommen, während Rolf nach zwei Schlucken dem Abreihern
schon ziemlich nahe war (siehe unten). Dafür strich Merlin beim Bananensaft
die Segel. Einzig die High-Tech-Schnorchel erwiesen sich als Bremse. Erstens
läuft die Soße durch das Auslassventil unten wieder raus und
oben hat man zweitens mit dem Einlassventil so seine Probleme, wenn es
um das gezielte Füllen des Schnorchels geht.
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Zwischendurch
schwächelten einige Getaufte. Rolf war kurz davor, sich die Sache
nochmal durch den Kopf gehen zu lassen.
Nach der Prozedur sahen alle ziemlich versaut aus, aber ein Sprung
in den Rottachsee wusch die Spuren wieder ab. Lediglich der feine Geschmack
nach Sauerkrautsaft wird wohl noch länger dem Schnorchel anhaften ....
Peter wollte übrigens gar nicht aus seinem halbtrockenen Anzug raus,
sondern direkt nach Hause unter die warme Dusch. Pech, dass wir noch einen
Kaffee trinken wollten.
Zum Aufwärmen und Logbuch-Führen ging's also noch in die
"Seerose" am Öschlesse. |