Mal wieder richtig Druck auf die Birne kriegen. Einen Tauchgang auf 50 m. Und das Ganze auch noch gefahrlos. Ist so was möglich?
Aber klar. In einer Dekokammer. Diese werden nämlich nicht nur zur Behandlung von Tinitus, Wundbrand oder gar Tauchunfällen eingesetzt, sondern auch für Taucher, die mal sehen wollen, was mit ihnen und ihrer Umgebung auf 50 m Tiefe geschieht.
Nach einer Einweisung durch den anwesenden Taucherarzt in die Technik und gefahren, ging's dann ab auf die 50 m. Das dauerte doch immerhin 5 min. Im Gegensatz zum Tauchen in Wasser wird in der Dekokammer ein Druckausgleich viel häufiger durchgeführt. Bei machnem gingen die Probleme schon bei 0,05 bar Überdruck (entspricht 50 cm Wassertiefe) los. Bei 2 m Wassertiefe mussten wir halten, da Herby Probleme mit dem Druckausgleich hatte.
Ab 7 m konnte man/frau nicht mehr pfeifen. Und je tiefer wir kamen, desto nahmen unsere Stimmen die Form von Donald Duck an.
Auf 50 m angekommen, galt es dann, Logik- und Rechenaufgaben zu lösen und unsere Reaktionsfähigkeit zu testen. Für manchen ein riesiges Problem. Manch einem wurde jetzt klar, warum Tieftauchen eingentlich so gefährlich sein kann.
Beim Auftauchen wurde es dann schlagartig kalt. Erfahrene "alte" Hasen hatte schon Pullover bzw. ein großes Handtuch dabei. Immerhin dauerte der Tauchgang bis zum "Erreichen der Wasseroberfläche" sprich Umgebungsdruck 1 bar doch eine ganze Stunde.
Danach gings ab in die Pizzeria. Denn Tauchen macht Hungrig und Durstig.
Dabei waren: Wolfgang, Silvia, Walter, Uli, Herby, Holger und ein Fremder.
![]() Info's vom Taucherarzt über die Dekokammer |
![]() Herby und Silvia lauschen den Anweisungen des Arztes |
![]() Und hier lauscht Walter |
![]() Der Fahrstand der Dekokammer |
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Last changed: 07.05.02 |