Sommerfest am 25.07.04
Das USCK Sommerfest in Legau Die Iller hat Hochwasser! Fällt das Sommerfest des USCK etwa aus? Nein - wir sortieren einfach neu!
Doch eins nach dem anderen. Zuerst mal war die Aufgabe, die Umweltstation in Legau zu finden
www.umweltstationunterallgaeu. de.
Deshalb postierte sich Walter an der Straße, um suchenden USCK'ler den Weg zu weisen. Das ging dann auch prompt schief.
Babsi kam angebraust - perfekt getarnt in einem PKW mit Münchner Nummer. Auch ihre Frage nach der "Staustufe" brachte Walter
erst mal nicht auf die Idee, dass Babsi (a) zum USCK gehört und damit (b) zur Fete will. Aber das haben wir dann auch geklärt.
Wir fingen unser Sommerfest 2004 gegen 11:15 Uhr mit einem kalten Buffet an, gefolgt von einer kleinen Runde durch die Anlage,
geführt von Peter Harsch. Die offiziellen Begrüßungen durch Walter , Silvia, Jürgen (dem Leiter der Umweltstation) und P
eter gab es natürlich auch noch. Das Wetter spielte mit, gegen Mittag schien die Sonne vom blauen Himmel. Ganz wie bestellt :-)
Aber dann ging's schon los: Paddel empfangen, Schwimmwesten anprobieren ("Hat jemand eine Weste mit ‚100 kg plus' gesehen?") und an die Iller fahren. Gleich hinter "Graben" bei "Sack" parkten wir die Autos an der LEW-Staustufe. Umziehen, Boote zu Wasser lassen ("Kanadier") und fröhlich losgepaddelt die Iller hoch Richtung "Fluhmühle". Da die Boote wenig Tiefgang hatten, waren sie etwas wackelig (zu Anfang, bis man die Sache drin hatte), was zu Zusammenschlüssen von Booten führten.

Einerseits wegen der steigenden Stabilität, andererseits wegen der steigenden Anzahl der Gesprächspartner.
Denn in einem mit vier Insassen besetzten Boot paddeln nur der/die erste und der/die letzte Mann/Frau. Der Rest kann Nase-Bohren,
Anfeuern oder einfach nur Rumsitzen. Erste Station war eine Quelle, die sehr romantisch in die Iller plätscherte.
Peter hatte ein paar erklärende Worte zum Naturereignis. Wir waren alle sehr ergriffen von dem Naturschauspiel, paddelten
dann aber doch weiter. Danach kam es zu ersten Anzeichen von Albernheit bei den Paddlern und Mitfahrern (die Nasenbohrer).
"Wir machen Euch nass" war das beliebteste Spiel, also mit den Paddeln das andere Boot nass spritzen.
Nach der nächsten Illerbiegung beschlossen wir umzukehren und uns mit der schwachen Strömung zum Ausgangspunkt zurücktreiben zu lassen.
Auf dem Rückweg stieg der Grad an Albernheit. Zuerst einmal spritze sich ein Boot komplett selbst nass
(eigentlich ein Konvoi aus zwei Booten) - nur weil der Hintermann (nennen wir ihn einfach mal "Holger") vom
paddelnden Vordermann stets nass gemacht wurde. Nett anzuschauen - alle waren komplett nass. Jedoch suchte
sich der Tatendrang des Bootes gleich ein Nachbarboot (auch wieder zwei verbundene Boote) und spritze es nass. Danach
wollten beide nassen Boote sich den Zweier "Walter/ Wolfgang" schnappen. Wi eselflink suchten sie ihr Heil hinter einer
kleinen Insel, jedoch liefen sie auf Grund, stießen rückwärts und entkamen - etwas feuchter - dem Feldzug.
Währenddessen lief der zweiter Zweier auch auf Grund auf. So um ihren Beutezug gebracht, suchte sich Konvoi #1 nach einem anderen Boot und wurden bei Udo mit Nachwuchs fündig. So wurden auch die drei nass. Einzig und allein Peter's Boot blieb verschont. Und kein Boot ist gesunken. Naja, in die braunen Fluten wollte sich halt niemand wagen, nachdem es die Tage zuvor heftig geregnet hatte.
Währenddessen wir paddelnd unterwegs waren erging sich "Cindy" einen Bell-Anfall, weil Herrchen einfach so weggefahren ist. Wegen des Halls an der Stelle bekam sich auch immer wieder Antwort auf ihr Bellen, was sie nicht unbedingt zum Aufhören animierte. Naja, Frauchen hat's ertragen ;-)

Nach dem zweistündigen Ausflug mussten wir erst mal unsere nassen Klamotten loswerden und wieder in trockene Sachen schlüpfen.
Zurück bei der Umweltstation stärkten wir uns noch mal mit Wurstsemmeln, Bier, Kuchen und Kaffee.
Nach dem schönen Tag bedankte sich Silvia bei Jürgen für die tolle Organisation und bis gegen vier Uhr löste sich die Gesellschaft nach und nach auf (die Kinder bekamen noch ein Eis - der USCK hat vi ele Kinder!!).
Wir hatten einen schönen Sonntag - ein Sommerfest auch ohne Grill. Auch wenn das Wetter der Tage zuvor ziemlich schlecht war, taten wir mit dem Wetter und der ‚Location' einen guten Griff.
Walter Lamprecht
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